Therapie

Nichtmedikamentöse Therapie

Beim Bogenschießen ist der Augenblick fokussiert auf die Person, das Ziel, und das Tun. Daher sehe ich das intuitive Bogenschießen als eine Geistesübung an, die die Entwicklung des inneren und äußeren Gleichgewichts so positiv und nachhaltig beeinflussen kann, dass man bei der Bewältigung von Alltag, Stress, Problemen und sogar Krankheiten auf eigene Kraftquellen zurückzugreifen lernt.

Vielleicht ist es die Verankerung des Jahrtausende alten Bewegungsablaufes in uns, das rasche Erlernen der Technik oder einfach das Sammeln von spontanen persönlichen Erfolgserlebnissen, das die Faszination erklärbar macht.

Oftmals lässt die Begeisterung für den Umgang mit Pfeil und Bogen die Teilnehmer „das Drumherum“ vergessen, wodurch Sie ihre innere Ruhe durch Wahrnehmung des eigenen Körpers und die zielgerichtete Konzentration finden und genießen können.

Die Verbindung von scheinbaren Gegensätzen wie Ruhe und Aktivität, Entspannung und Anspannung, Meditation und Alltag wird beim Bogenschießen möglich und erlebbar gemacht. Somit vereint therapeutisches Bogenschießen Körperarbeit mit Meditationsübungen.

Therapieschwerpunkte

  • Körperbeherrschung und Konzentrationssteigerung
  • Gegenüberstellung von Zielorientierung und Prozessorientierung
  • Innenschau
  • „Greifen“ und „Loslassen“ lernen
  • Bogenschießen als spirituell-meditativer Weg
  • Realitätsprüfung und unmittelbare Korrektur von falschen Selbsteinschätzungen (Größenphantasien-Versagensängste)